Handball > Aktuelles

Landesliga Frauen: TSV Bocholt - VT Kempen 23:29 (12:16)

Im Top-Spiel zweier bislang verlustpunktfreier Teams in der Handball-Landesliga unterlagen die Damen des TSV Bocholt dem hocheingeschätzten VT Kempen am Samstagabend in der heimischen Halle Mitte mit 23:29 (12:16).

In der urlaubsbedingten Abwesenheit ihres Trainer Lars Lablack konnten die Bocholterinnen nach kurzer Anfangsnervosität einen schnellen 1:3 Rückstand wieder ausgleichen und waren im ersten Viertel dem Spitzenreiter ebenbürtig. In der Folge ließen die Bocholterinnen aber selbst einige gut erspielte Chancen ungenutzt und verloren etwas den Anschluß. Auch in der Abwehr, bekamen sie nicht den sonst gewohnten guten Zugriff gegen die variablen Gäste und ließen zu viele gute Chancen zu, wodurch auch Torhüterin Henrieke Elting mehrfach chancenlos war.

In der Pause wurden diese Schwächen angesprochen und so kamen die TSV Damen beherzter und konzentrierter aus der Kabine. Sie erarbeiteten sich so einen Lauf, in dem sie den 12:16 Pausenrückstand binnen 10 Minuten zum 18:18 ausgleichen konnten.

Eine Gäste-Auszeit und paradoxerweise auch eine Disqualifikation wegen Beleidigung gegen die Gäste unterbrachen dann diesen Lauf und das Bild kehrte sich wieder um. Zunächst konnte der TSV aus der zweiminütigen Überzahl kein Kapital schlagen. In den weiteren 10 Minuten verhängten die Schiedsrichter nun insgesamt 10 Strafminuten ausschließlich gegen die TSV-Damen.

So sahen sich die TSV Damen in der 52. Minute gar mit 20:27 in Rückstand.

In der Schlussphase konnte der TSV diesen Rückstand nur noch wenig verkürzen bis zum 23:29 Endstand.

„Die Zeitstrafenflut Mitte der zweiten Halbzeit hat uns das Genick gebrochen. Sie ist sicherlich ein Ausdruck dafür, dass unser Abwehrverband in dieser Phase wie auch schon in Teilen der ersten Halbzeit nicht gut genug organisiert war. Insbesondere in der erfolgreichen Aufholjagdt zu Beginn der zweiten Halbzeit haben wir gesehen, dass wir dieses Leistungsvermögen drin haben. Um aber gegen ein solches Top-Team zu gewinnen, müssten wir es natürlich über die gesamte Spielzeit auf die Platte bekommen,“ analysierte Co-Trainerin Miriam Habring, die Lars Lablack auf der Bank vertrat.

Es spielten und trafen

Derksen    
Neijenhuis    3
Kleinhetpass    1
Frye    
Angenendt    3
Hörster    4
Kolks    7
Tüshaus    
Heisterkamp    4
Biermann    
Bothe    1
Elting   (im Tor)